Der 11. Februar 2010 wird wohl als schlimmster Geburtstag meines bisherigen Lebens im Gedächtnis bleiben.
Nachdem ich mit einem Magen-Darm-Infekt aufgestanden bin, mich über die Toilettenschüssel hang und irgendwie zur Arbeit schleppte, ist es unserem Rüden Borstel wesentlich schlimmer ergangen. Er ist seit ca. eineinhalb Jahren Epileptiker. Gegen seine Anfälle haben wir ihn medikamentös behandelt, aber die Anfälle blieben. Mal mehrere im Monat, mal weniger. Mit der Zeit fängt man an, damit zu leben und man ist über jeden Tag ohne Anfall dankbar.
Seit Januar hatten wir fast einen Monat „ruhe“, einen Anfall und dann wieder nichts. Ich hatte schon die absurde Hoffnung gehegt, es würde sich eine langfristige Besserung einstellen und vielleicht irgendwann gar keine Anfälle mehr kommen. Leider wird man viel zu schnell bei solchen Träumen schnell von der harten Realität eingeholt.
In der Zeit, als ich auf der Arbeit war, bekam Borstel kurz nacheinander 3 ziemlich schwere und heftige Anfälle…
Am Ende hat es nichts mehr gebracht und unsere Tierärztin hat ihn einschläfern müssen. Ein harter Schritt, ein harter Einschnitt. Wenn ein Familienmitglied stirbt, dann reißt es einem den Boden unter den Füßen weg und man stürzt in ein tiefes, sehr tiefes Loch.
Ich denke permanent an ihn und versuche so gut es geht für seine Schwester Betty da zu sein. Stellenweise gelang das nicht immer, die Trauer überwältigt mich dann doch noch.
Machs gut mein Freund… Wir haben jede Minute genossen, die du da warst und wir werden dich immer vermissen.
8 Comments
He Jens, das tut mir sehr leid, das lesen zu müssen… Hoffe, du wirst drüber hinweg kommen können.
So etwas liest man nicht gerne. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, wie ihr euch jetzt fühlt. Das wird irgendwann auch vorbei sein und es bleiben die schönen Erinnerungen.
Das tut mir so leid…
Mein Mitgefühl ist mit dir.
Danke euch 3 für euer Mitgefühl..
Hallo Jens,
leider kann ich nachvollziehen, wie Du Dich fühlst und deswegen möchte auch ich Dir mein Mitgefühl mitteilen.
Denk dran, dass es Borstel jetzt besser geht, da wo er ist. Mir hat das zumindest immer sehr geholfen.
Außerdem braucht Betty Dich jetzt umso mehr.
Hallo Sandra
Danke für die netten Worte.
Versuch mir das auch immer einzureden. Doch ich denke, es würde ihm am besten gehen, wo wir – seine Familie – sind…
Betty bekommt eine Menge Aufmerksamkeit momentan, ihr gehts zumindest gut.
Hallo Jens ,
Das mit Borstel tut mir sehr sehr Leid
Mein Mitgefühl euch beiden .
Betty braucht euch jetzt .
Hallo Daniela
Danke dir. Ist immer noch nicht leicht.